Pressemeldung 01/26
Industrie im Saarland offen für Kooperationen in der Rüstungs- und Sicherheitswirtschaft
Eine aktuelle Umfrage des Autoregion e. V. unter rund 180 Industrieunternehmen zeigt: Die saarländische Industrie ist grundsätzlich offen für eine stärkere Zusammenarbeit mit der Rüstungs- und Sicherheitswirtschaft. Viele Betriebe verfügen bereits über passende Kompetenzen, Kapazitäten und Technologien.
Die teilnehmenden Unternehmen stammen überwiegend aus der Automobil- und Zulieferindustrie, dem Maschinenbau, der Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie der Elektro- und Elektronikbranche. Fast jedes zweite Unternehmen ist bereits heute als Zulieferer tätig, rund drei Viertel zeigen sich offen für einen Ausbau entsprechender Aktivitäten. Treiber sind vor allem neue Marktchancen, die Sicherung von Produktionskapazitäten und technologische Weiterentwicklung.
„Die industrielle Substanz im Saarland ist vorhanden“, betont Geschäftsführer Armin Gehl. Besonders stark sind die Unternehmen in Bereichen wie Baugruppenmontage, Zerspanung, Blechbearbeitung, Oberflächen- und Kunststofftechnik sowie in Prüf- und Qualitätssicherungsverfahren.
Als größte Herausforderungen nennen die Betriebe den hohen Zertifizierungsaufwand, regulatorische Unsicherheiten und Investitionsbedarf. Entscheidend seien verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit.
Autoregion e. V. will gemeinsam mit Partnern wie der IHK Saarland den Aufbau entsprechender Kooperationen aktiv unterstützen. Ziel ist es, industrielle Kompetenzen systematisch in neue Wertschöpfung zu überführen und das Saarland strategisch zu stärken.
Armin Gehl, Geschäftsführung
Telefon: 0681 – 95 20 596
Fax: 0681 – 94 888 61
E-Mail: a.gehl@autoregion.eu,
Internet: www.autoregion.eu

